Warum Flüssigkunststoff in 2 Schichten auftragen? Die richtige Anwendung vom Flüssigkunststoff

Worq Pro GmbH
2026-08-17 09:37:00 / FAQ
Warum Flüssigkunststoff in 2 Schichten auftragen? Die richtige Anwendung vom Flüssigkunststoff - Warum Flüssigkunststoff in 2 Schichten auftragen?

Bei der Abdichtung oder Beschichtung eines Flachdachs mit Flüssigkunststoff ist nicht nur die Wahl des richtigen Materials entscheidend. Ebenso wichtig ist, dass die erforderliche Schichtdicke gleichmäßig erreicht wird. Deshalb wird Flüssigkunststoff in der Regel in mindestens zwei Schichten verarbeitet.
Warum sind zwei Schichten sinnvoll?
Wird Flüssigkunststoff nur einmal aufgetragen, besteht insbesondere auf unebenen oder strukturierten Untergründen die Gefahr, dass einzelne Bereiche zu dünn beschichtet werden. Kleine Fehlstellen können bei der Verarbeitung ebenfalls leichter unbemerkt bleiben.
Durch einen zweiten Auftrag wird die erste Schicht vollständig überarbeitet. Dadurch entsteht eine gleichmäßigere und geschlossene Beschichtung und die notwendige Gesamtschichtdicke lässt sich zuverlässiger aufbauen.
Die Schichtdicke ist entscheidend
Eine ausreichend hohe Schichtdicke ist eine wichtige Voraussetzung für die dauerhafte Funktion einer Flüssigkunststoffbeschichtung. Zu dünn ausgeführte Bereiche können die Widerstandsfähigkeit und Lebensdauer der Beschichtung beeinträchtigen.
Bei ECOWORQ Flüssigkunststoff sollte nach vollständiger Durchtrocknung eine Gesamtschichtdicke von mindestens 2 mm erreicht werden. Der Auftrag erfolgt deshalb mindestens zweilagig.
Die zweite Schicht ergänzt die erste
Die zweite Lage ist nicht einfach nur eine zusätzliche Beschichtung. Sie hilft dabei, Unebenheiten und mögliche dünnere Stellen der ersten Lage auszugleichen und eine möglichst gleichmäßige Oberfläche herzustellen.
Wichtig ist, die jeweiligen Trocknungszeiten einzuhalten und die nächste Schicht erst aufzutragen, wenn die vorherige Lage ausreichend getrocknet ist.
Auch der Untergrund muss stimmen
Selbst die richtige Schichtdicke kann eine mangelhafte Untergrundvorbereitung nicht ausgleichen. Der Untergrund muss trocken, sauber, tragfähig und frei von haftungsmindernden Stoffen sein. Risse und Fugen von mehr als 2 mm sind vor der Beschichtung fachgerecht zu verschließen.
Je nach vorhandenem Untergrund kann zusätzlich eine Grundierung bzw. ein geeigneter Primer erforderlich sein.
Fazit: Zwei Schichten für einen gleichmäßigen Aufbau
Bei Flüssigkunststoff zählt nicht nur, dass beschichtet wird, sondern auch wie stark und wie gleichmäßig. Die Verarbeitung in mindestens zwei Schichten erleichtert den Aufbau der erforderlichen Gesamtschichtdicke und reduziert das Risiko zu dünner oder ungleichmäßig beschichteter Bereiche.
Wer sein Flachdach mit Flüssigkunststoff beschichten oder abdichten möchte, sollte deshalb immer die vorgeschriebene Verbrauchsmenge, Schichtdicke und Verarbeitungshinweise des jeweiligen Produkts beachten.